Vom Hof nach Hause

5.-9. Juni: Grapefruit & Aubergine

Der Wahnsinnsapfel: Aubergine

Ursprünglich kommt die Aubergine aus dem tropischen Asien. Und weil auch der römische Bauer nicht fraß was er nicht kannte, hielt man sie in der Antike zunächst für giftig und taufte sie Mala insana – den Wahnsinnsapfel. Heute heißt die Aubergine auf italienisch Melanzane und der Wahnsinn ist sie bloß noch geschmacklich. Im klassischen italienischen Auberginenauflauf Melanzane parmigiana zum Beispiel. Oder als Baba Ganoush. Oder im Moussaka. Verarbeitet sie wie ihr wollt – nur roh ist doof. Und bitte nicht im Kühlschrank lagern. Friert sie zu sehr, wird die Aubergine schnell wabbelig und gummiartig. Am besten ist es sowieso sie schnell zu verzehren. Sie gehört also zu den Schätzen in der Biokiste, die als erstes auf den Speiseplan kommen sollten.

Flambierte Freude: Grapefruit

Ein Traum für No Waste Fans: Habt ihr schonmal Grapefruitschalen kandiert? Solltet ihr! Ist nämlich super unkompliziert und der perfekte selbstgemachte Snack bei süßem Heißhunger. Die Grapefruit hält sich zwei Wochen bei Zimmertemperatur; im Kühlschrank sogar länger. Ein grüner Hauch auf der Schale ist übrigens kein Zeichen für Unreife. Also gleich rein mit der Vitamin C-Bombe, die sogar den ganzen Tagesbedarf deckt - nachreifen können Grapefruits ohnehin nicht. Zu bitter? Probierts mit dem Klassiker: Zuckern (Ahornsirup funktioniert auch) und mit dem Butangrasbrenner flambieren. So bekommt der neben der Crème Brûlée auch noch einen zweiten Anlass, um sich aus der Küchenschublade zu bewegen.

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